Montag, 26. Juli 2010

eine echte Herausforderung

war diese Jacke:



dabei sieht sie sooo harmlos aus. Gestrickt habe ich sie für den Sohn einer Kollegin, aus der mitgegebenen Wolle habe ich ganz vorschriftsmäßig eine Maschenprobe gestrickt, gerechnet, Ärmel angeschlagen, die kamen auch gut hin, Vorderteile berechnet, angeschlagen, beim 2. festgestellt - geht gar nicht, viel zu klein, geribbelt, neu gestrickt. Dann das Rückenteil - wieder gerechnet, angeschlagen, bis zum Armausschnitt gestrickt - viel zu groß :-(, also - wieder ribbeln und neu stricken, dann alle Teile auf die mitgegebene Musterjacke gelegt - und festgestellt, das die Vorderteile zu groß sind. Sch... ade eigentlich... Naja, aber bevor ich ribbel, wollte ich eine Passprobe machen (lassen) hab die Teile zusammengeheftet und zur Anprobe mitgegeben. Und - war gar nicht so schlimm, das die Vorderteile zu groß waren, dürfen so bleiben, puh - Schwein gehabt, nur die Ärmel sollten einen Tick länger. Na, das war doch kein so großes Problem, hab also die Armkugeln wieder aufgemacht, 2 cm drangestrickt, fertig. Alle Teile zusammengenäht, Blende aufgenommen, abgekettet, festgestellt, das sich der Jackenrand wellt, weil zuwenig Maschen für die Blende aufgenommen - und ihr ahnt es - wieder mal alles aufgeribbelt und neu aufgenommen. Aber nun passt sie und wird hoffentlich lange getragen und in Ehren gehalten.

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